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Neues vom Automarkt

Toyota Corolla Hybrid:

Ein gelungenes Comeback

 

Seinem für mehrere Jahre als Auris bezeichneten Kompakten verpasste Toyota nun wieder seinen ursprünglichen Namen „Corolla“. Das nach wie vor meistverkaufte Auto der Welt erhielt neben dem Mehr an Emotion (völlig neues Design) auch technisch verbesserte Greencar-Antriebe.

„Die Hellersdorfer“ testete den 5-Türer mit Hybrid und 180 PS Systemleistung. Bei der Verpackung glänzt der kompakte 4,37 m lange Japaner mit Sportivität und Lifestyle. Es gib komfortable Sitze und viele Plastikflächen haben einen aufgeschäumten Bezug.

Die Instrumente hinter dem Lenkrad sorgen für eine gute Übersicht, das intuitiv bedienbare Display ist groß (8-Zoll- Touchsreen), der Kofferraum indes eher klein (313 bis 1052 l). Für die Power sorgt ein laufruhiger 2-l-Benziner (153 PS). Er kooperiert mit einem 650-V-EMotor, der von einer Nickel-Metallhydrid- Batterie mit Strom versorgt wird und 109 PS bereitstellt. Die Systemleistung liegt bei 180 PS (192 Nm). In agilen 7,9 s ist unser Hybrid auf Tempo 100 (Spitze 180 km/h und einem Verbrauchsschnitt von 3,9 l. Ist nach etwa 2 km der Akku leer, schaltet die Technik auf Benzin um. Parallel dazu erholt sich die Batterie recht schnell. Denn beim Bremsen, Schiebebetrieb oder Anhalten arbeitet der E-Antrieb als Generator, wandelt ständig die kinetische Energie in E-Power um. Das stufenlose Planetengetriebe ist bemüht, Drehzahl und Drehmoment zu ordnen.

Der Hybrid-Corolla ist zwar kein Tipp für eilige Langstreckenfahrer, doch auf Fahrspaß muss man nicht verzichten. Und gut ausgestattet ist er auch, u. a. mit Klimaautomatik, Rückfahrkamera, beheizbarem Lederlenkrad, 16-Zoll-Alurädern. Preis: 29.990 Euro.

Rainer Bekeschuss

(Die Hellersdorfer)